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Große Nervosität vor dem Gipfel zwischen Xi und Trump

Vor dem Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump wächst in Europa die Sorge vor einer weiteren Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Bei einem Wirtschaftsdialog in Düsseldorf stand das Thema trotz der eigentlichen Tagesordnung im Mittelpunkt. Teilnehmer beschrieben die Lage als festgefahren, während zugleich auf die weltpolitische Bedeutung des Streits verwiesen wurde.

Die EU versucht nach Darstellung aus China, zwischen der Partnerschaft mit den USA und den Beziehungen zu Peking zu balancieren. Im Streit um chinesische Elektroautos hält Brüssel an zusätzlichen Abgaben fest, während deutsche Hersteller wie VW, BMW und Mercedes vor Folgen für ihr Geschäft warnen. Auch Ursula von der Leyen betonte die Abhängigkeit Europas von China bei wichtigen Rohstoffen und sprach von einem zweiten China Schock.

Trump kündigte an, mit Xi über alles sprechen zu wollen, und verwies auf mögliche Geschäfte mit China, etwa bei Boeing Flugzeugen. Gleichzeitig sehen Beobachter zwischen beiden Staaten eine strategische Pattsituation, in der beide Seiten vor allem Zeit gewinnen wollen.

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