Greenpeace geht von Milliardeneinbußen in der Wirtschaft durch Hitze aus
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Greenpeace geht von Milliardeneinbußen in der Wirtschaft durch Hitze aus

Greenpeace geht davon aus, dass die Hitzeperioden in diesem Jahr die deutsche Wirtschaft mit Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe belasten. Nach einer Schätzung der Umweltschutzorganisation sind mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden entstanden. Dazu zählen Ernteausfälle, Waldbrände, höhere Gesundheitskosten und Produktivitätsverluste. Das entspreche 0,8 bis 0,9 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts.

Greenpeace beziffert die Verluste durch Produktivitätseinbußen bei 25 Hitzetagen auf 10,8 Milliarden Euro. Waldschäden werden mit bis zu 7,5 Milliarden Euro angegeben, Einschränkungen in der Binnenschifffahrt durch das Niedrigwasser des Rheins mit bis zu 4,5 Milliarden Euro. Die Organisation räumt ein, dass es sich um eine Schätzung mit Unschärfen handelt.

Auch andere Institute hatten bereits vor wirtschaftlichen Folgen durch Hitze und Niedrigwasser gewarnt. Greenpeace verweist zudem darauf, dass die tatsächlichen Kosten von Extremwetterereignissen noch nicht vollständig erfasst seien.

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