Grausam eskalierter Streit: Bericht: Mutter und Patentante nach Schüssen in Stade unter Mordverdacht
Nach den tödlichen Schüssen in Stade wird neben dem mutmaßlichen Schützen auch gegen die Mutter des drei Monate alten Babys und dessen Patentante wegen Mordverdachts ermittelt. Die Ermittlungen richten sich damit gegen drei Tatverdächtige. Zunächst galt nur ein 45 Jahre alter Mann als verdächtig.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt demnach zu Tatbeteiligung, Ablauf und Hintergründen. Erst nach Abschluss der Untersuchungen soll entschieden werden, ob und welcher Tatvorwurf angeklagt wird. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und steht unter Verdacht, sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen zu haben.
Als Tatmotiv gilt ein Sorgerechtsstreit um das Kind. Das Fluchtauto soll von der Patentante gefahren worden sein. Die Polizei stoppte den Wagen mit Schüssen. Ob die 65 Jahre alte Frau von dem Vorhaben wusste und welche Rolle sie spielte, ist weiterhin unklar.
