Gold zwischen Iran Sanktionen und chinesischem Widerstand
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Gold zwischen Iran Sanktionen und chinesischem Widerstand

Washington hat den iranischen Goldsektor erstmals ausdrücklich in den Kreis möglicher Sanktionen einbezogen. Die US Regierung weitet damit den Druck auf Drittstaaten und ausländische Unternehmen aus, die mit iranischen Wirtschaftsbereichen Geschäfte machen. Zugleich sanktionierte sie fast 60 Personen, Unternehmen und Schiffe mit Verbindungen zu iranischen Beschaffungs, Öl, Cyber und Finanzierungsnetzwerken.

Am Goldmarkt führte das nicht zu einem klaren Preissprung. Der Preis fiel nach einem Tageshoch wieder zurück, weil Anleger die Maßnahmen zunächst weniger scharf bewerteten als erwartet. Die Reaktion fiel auch deshalb verhalten aus, weil große chinesische Finanzinstitute vorerst nicht direkt betroffen waren.

China wies die amerikanischen Sekundärsanktionen zurück und kündigte an, seine Interessen schützen zu wollen. Iran wiederum stellte Widerstand gegen den verschärften Druck in Aussicht, hielt aber auch Gespräche mit Washington offen. Gold bleibt damit zwar als sicherer Hafen gefragt, reagiert derzeit aber stärker auf die Frage, wie weit der Konflikt zwischen den USA, Iran und China tatsächlich eskaliert.

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