Gold gerät zwischen Renditeschub und hartnäckiger Inflation
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Gold gerät zwischen Renditeschub und hartnäckiger Inflation

Gold ist am Dienstag unter Druck geraten, weil steigende Anleiherenditen den zinslosen sicheren Hafen unattraktiver machten. Der Spotpreis fiel zeitweise auf 4.362,89 US Dollar je Feinunze und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 19. August. Im US Handel lag Gold später bei rund 4.371,50 US Dollar und damit etwa 1,7 Prozent unter dem Vortag.

Belastend wirkten auch die jüngsten US Industriedaten. Der ISM Manufacturing PMI sank im August auf 54,6 Punkte, was zwar eine Abschwächung signalisiert, aber weiter auf Expansion hindeutet. Gleichzeitig blieb der Preisindex auf hohem Niveau, was die Erwartungen an eine baldige geldpolitische Entlastung dämpft.

Zusätzlich verschärfte der Anstieg der Rendite zehnjähriger US Staatsanleihen auf knapp 4,8 Prozent den Druck auf den Goldmarkt. Mit dem Bruch unter die 200 Tage Linie kam auch ein technisches Verkaufssignal hinzu.

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