Flutkatastrophe im Himalaya: Was die Katastrophe für Tibet bedeutet
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Flutkatastrophe im Himalaya: Was die Katastrophe für Tibet bedeutet

Im Himalaya wird das Ausmaß der Sturzflut immer deutlicher. In Nepal sprechen die Behörden inzwischen von 1.058 Toten und fast 4.600 Vermissten. In der von China kontrollierten Autonomen Region Tibet meldeten die Behörden zuletzt 16 Tote und 546 Vermisste.

In dem schwer getroffenen Gyirong in Tibet wurde am Dienstag der Opfer gedacht. Rettungskräfte, Behördenvertreter und Einwohner hielten Schweigeminuten ab. Zugleich gehen die Bergungsarbeiten weiter, während viele Dörfer zerstört sind und Tausende Einsatzkräfte nach Vermissten suchen.

Über das Ausmaß der Schäden in Tibet gibt es unterschiedliche Angaben. Der Guardian berichtete unter Berufung auf die International Campaign for Tibet von rund 300 zerstörten Häusern in vier Dörfern. Chinesische Staatsmedien nannten zuvor 27 zerstörte Gebäude und weitere Anlagen im Kerngebiet des Grenzhafens Gyirong. Unabhängige Informationen aus dem Gebiet sind schwer zu erhalten, auch Kritik an der Informationskontrolle in China hält an.

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