Gianni Infantino: Der mächtigste Mann im Weltfußball
Gianni Infantino bleibt FIFA Präsident. Trotz erheblichem Druck, vor allem aus Europa, sprach ihm die FIFA Führung nach einer Krisensitzung in Rabat geschlossen das Vertrauen aus. Auslöser der Spannungen waren Pläne des Weltverbands, Teile des Geschäfts mit der Männer Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.
Infantino, geboren 1970 im Schweizer Brig als Sohn italienischer Eltern, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete zunächst für das Internationale Zentrum für Sportstudien in Neuenburg. 2000 wechselte er zur UEFA und wurde dort 2009 Generalsekretär. 2016 wurde er nach dem FIFA Korruptionsskandal zum Präsidenten gewählt.
Unter seiner Führung erzielte die FIFA Rekordeinnahmen, zugleich geriet Infantino wiederholt in die Kritik, etwa wegen enger Nähe zu Donald Trump, umstrittener Entscheidungen rund um die WM 2026 und anderer Kontroversen. In Rabat räumte die FIFA Fehler bei den Investorenplänen ein und betonte zugleich ihre volle Unterstützung für den Präsidenten.
