Gewalt überschattet die Präsidentenwahl in Kolumbien
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Gewalt überschattet die Präsidentenwahl in Kolumbien

Kolumbien wählt an diesem Sonntag einen neuen Präsidenten. Rund 41 Millionen Bürger sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Abstimmung findet vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt und großer politischer Spannungen statt. Präsident Gustavo Petro kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

14 Kandidaten gehen ins Rennen, als Favoriten gelten der linke Senator Iván Cepeda, die konservative Senatorin Paloma Valencia und der rechtsgerichtete Anwalt Abelardo de la Espriella. Im Wahlkampf verschärfte sich die Sicherheitslage weiter. Vor der Abstimmung kam es zu mehreren Anschlägen, bei denen Zivilisten, Soldaten und Polizisten getötet oder verletzt wurden.

Kolumbien erlebt seit Jahren bewaffnete Konflikte mit Guerillagruppen, Paramilitärs und Drogenbanden. Petro war 2022 mit dem Versprechen eines totalen Friedens angetreten, ein Durchbruch blieb aber aus. Für einen Sieg in der ersten Runde ist die absolute Mehrheit nötig, viele Umfragen rechnen mit einer Stichwahl am 21. Juni.

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