Gericht setzt Übernahme von Warner durch Paramount vorerst aus
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Gericht setzt Übernahme von Warner durch Paramount vorerst aus

Ein US Gericht hat die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount vorerst gestoppt. Eine Bundesrichterin in Oakland im US Bundesstaat Kalifornien setzte den Vollzug der rund 111 Milliarden US Dollar schweren Transaktion für zunächst zwei Wochen aus.

In dieser Zeit soll über den Antrag von zwölf US Bundesstaaten auf eine einstweilige Verfügung verhandelt werden. Die Kläger wollen verhindern, dass der Zusammenschluss vollzogen wird, bevor mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht geklärt sind. Nach ihrer Auffassung würde die Fusion den Wettbewerb auf dem Filmmarkt deutlich einschränken, vor allem bei großen Kinoproduktionen mit erwarteten Einnahmen von mehr als 100 Millionen US Dollar.

Paramount weist die Vorwürfe zurück. Für den Konzern könnte die Verzögerung teuer werden, weil zusätzlich Zahlungen von rund 650 Millionen US Dollar je Quartal entstehen könnten. Die US Regierung hatte die Übernahme zuvor ohne Auflagen genehmigt.

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