Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Das Auswärtige Amt richtet am 19. Mai 2026 mit Unterstützung mehrerer Bundesministerien die internationale Konferenz „Energiesicherheit: Lehren aus der Ukraine“ aus. Vertreter aus 40 Ländern sowie aus G7, EU und NATO, internationale Institutionen, Wirtschaft, Verbände, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen dabei zusammenkommen. Im Mittelpunkt stehen der Schutz kritischer Infrastruktur und die Frage, wie Energieversorgung gegen Angriffe gesichert und nach Schäden schnell wieder aufgebaut werden kann.
Hintergrund sind die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, die weiter Ziel russischer Aggression bleibt. Deutschland will nach eigenen Angaben von den Erfahrungen der Ukraine profitieren und zugleich die Zusammenarbeit mit dem Land beim Schutz eigener Energiesysteme vertiefen. Außenminister Wadephul und Bundesministerin Katherina Reiche betonten, dass Energie auch Sicherheitsfrage sei und die Ukraine unter Druck große Anpassungs und Innovationsfähigkeit gezeigt habe.
Die Konferenz ist Teil der strategischen Partnerschaft aus den deutsch ukrainischen Regierungskonsultationen. Wadephul wird sie eröffnen, die Keynote hält der Erste Vize Ministerpräsident und Energieminister der Ukraine, Denys Schmyha. Auf dem Programm stehen außerdem ein Panel mit Vertretern aus Politik, NATO, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Gespräche über internationale Unterstützung und bestehende Formate wie die G7 plus Energy Coordination Group und den Ukraine Energy Support Fund.
