Geldwäsche als Dienstleistung: Behörden melden Schlag gegen Goldschmuggler
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Geldwäsche als Dienstleistung: Behörden melden Schlag gegen Goldschmuggler

Deutsche und niederländische Ermittler haben bei einer länderübergreifenden Razzia gegen eine mutmaßliche Goldschmuggler Bande drei Männer festgenommen und 40 Objekte durchsucht. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Verdacht, dass ein kriminelles Netzwerk über Jahre Drogengeld in Goldbarren umgewandelt und in die Türkei gebracht haben soll. Nach Angaben der Behörden soll die Gruppe Geldwäsche als Dienstleistung für andere Straftäter angeboten haben, vor allem für den Drogenhandel.

Durchsucht wurden Objekte in mehreren Bundesländern und in den Niederlanden, darunter auch Juweliergeschäfte mit Schwerpunkt in Nordrhein Westfalen. Beschlagnahmt wurden Unterlagen, Bargeld im hohen fünfstelligen Eurobereich, etwa 800 Gramm Schmelzgold sowie zwölf Fahrzeuge und ein Motorrad. In zwei Fahrzeugen fanden die Ermittler professionell verbaute Schmuggelverstecke.

Auf die Spur kamen die Fahnder der Gruppe nach einer Verkehrskontrolle in Bayern im Oktober 2023, bei der mehr als 55 Kilogramm Gold und knapp eine halbe Million Euro Bargeld entdeckt wurden. Gegen insgesamt 24 Beschuldigte wird ermittelt.

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