Fund bei Bauarbeiten in Nordholz: Ausgegrabenes Sturmgeschütz der Wehrmacht kommt ins Museum
Bauarbeiter haben auf dem Gelände des Fliegerhorsts Nordholz im Landkreis Cuxhaven zufällig ein Sturmgeschütz III aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das nahezu vollständig erhaltene Panzerfahrzeug der Ausführung G wurde Anfang Juni mit einem Kran geborgen und als historisch bedeutender Fund eingestuft.
Im August soll das 29 Tonnen schwere Wrack ins Deutsche Panzermuseum Munster gebracht und dort untersucht sowie stabilisiert werden. Perspektivisch ist eine Ausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden vorgesehen. Wie lange das Fahrzeug in Munster bleibt, ist noch offen.
Nach Angaben von Fachleuten gehörte das Sturmgeschütz zur Fallschirm Sturmgeschütz Brigade 12. Am Kanonenrohr fanden sich mindestens 17 weiße Markierungen, die auf abgeschossene Panzer hindeuten. Bei der Bergung kamen außerdem Munitionsreste und kleinere Granatensplitter zum Vorschein. Das Fahrzeug ist trotz seines Fundzustands gut erhalten, an einigen Stellen ist noch Tarnfarbe zu sehen.
