Fujimori gewinnt Präsidentenwahl in Peru knapp
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Fujimori gewinnt Präsidentenwahl in Peru knapp

Keiko Fujimori hat nach der langwierigen Auszählung die Präsidentenwahl in Peru knapp gewonnen. Die rechte Kandidatin kam laut Wahlamt auf 50,13 Prozent der Stimmen, ihr linkspolitischer Gegner Roberto Sánchez auf 49,86 Prozent. Zwischen beiden lagen 49.641 Stimmen. Die Stichwahl hatte bereits am 7. Juni stattgefunden.

Fujimori, Tochter des verstorbenen Ex Präsidenten Alberto Fujimori, trat bereits zum vierten Mal für das Präsidentenamt an. Ihr Vater wurde in Peru zunächst für den Kampf gegen die Guerillaorganisation Leuchtender Pfad und für die Stabilisierung der Wirtschaft gefeiert, später aber wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption verurteilt. Er starb 2024.

Im Wahlkampf kündigte Fujimori ein hartes Vorgehen gegen organisiertes Verbrechen und irreguläre Migration an. Zudem will sie die Wirtschaft deregulieren. In Peru ist die politische Lage seit Jahren von Konflikten zwischen Parlament und Regierung geprägt. In den vergangenen zehn Jahren hatte das Land acht Präsidenten.

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