Freibäder kämpfen gegen die Schließung
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Freibäder kämpfen gegen die Schließung

Die finanzielle Krise der Kommunen trifft auch viele Freibäder. In Karlsruhe blieb das Rheinstrandbad im Stadtteil Rappenwört trotz heißer Tage tagelang geschlossen und öffnet in dieser Saison aus Kostengründen nur von Donnerstag bis Sonntag. Zudem bleiben das Kinderplanschbecken und das Mehrzweckbecken gesperrt. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 7,50 Euro und damit 1,50 Euro höher als im Vorjahr.

Nach Angaben von Bäderchef Oliver Sternagel sind Freibäder wegen Personal, Instandhaltung und Energie besonders teuer und zugleich stark vom Wetter abhängig. Karlsruhe hat in den vergangenen Jahren hohe Schulden aufgebaut, zugleich verschärft sich die Lage vieler Städte bundesweit. Der Deutsche Städtetag spricht von einer desaströsen Situation und warnt vor weiteren Einschnitten. In Karlsruhe versucht ein Förderverein, die Schließung des Bades zu verhindern und unterstützt das Bad unter anderem bei der Badeaufsicht. Eine langfristig gesicherte Lösung gibt es aber noch nicht.

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