Fortschrittsbericht: Wasserstoffhochlauf in Bayern verläuft langsamer als geplant
Der Wasserstoffhochlauf in Bayern verläuft nach Angaben des Zentrums Wasserstoff.Bayern langsamer als ursprünglich geplant. Das geht aus dem Fortschrittsbericht hervor, der am 24. Juni 2026 an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie übergeben wurde. Der Bericht knüpft an die bayerische Wasserstoffstrategie 2.0 an und benennt Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten Ziele.
Als Gründe nennt das Zentrum hohe Kosten, Unsicherheiten bei wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, regulatorische Hürden, verzögerte Infrastrukturentwicklungen und eine bislang begrenzte Nachfrage. Bayern hat nach eigenen Angaben 255 Millionen Euro für Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und künftig auch Wasserstoff Nutzfahrzeuge bereitgestellt. Zudem wurden 24 Förderbescheide für Elektrolyseprojekte mit einer Gesamtleistung von 143 MW sowie 29 Förderbescheide für Wasserstofftankstellen bewilligt.
Eine wichtige Rolle spielt das genehmigte deutsche Wasserstoff Kernnetz, von dem rund 1050 Kilometer auf Bayern entfallen. Erste Abschnitte sollen in den kommenden beiden Jahren in Betrieb gehen.
