|

Flugabwehr: Wie Kyjiw aus der US Abhängigkeit kommen will

Die Luftverteidigung der Ukraine steht wegen der zunehmenden russischen Angriffe mit ballistischen Raketen unter starkem Druck. Besonders bei der Abwehr dieser Waffen ist Kyjiw auf westliche Unterstützung angewiesen, vor allem auf Patriot Abfangraketen aus US Produktion, die während des Krieges immer wieder knapp waren.

Anfang August zeigte sich die Lage besonders deutlich. Bei einem russischen Angriff am 1. August konnte die Ukraine von 27 ballistischen Raketen nur eine abfangen. Drei Tage später wurden nach ukrainischen Angaben weitere 24 ballistische Raketen und vier Hyperschall Zirkon Flugkörper abgefeuert, ohne dass einer abgewehrt wurde. Auch das französisch italienische System SAMP T gilt zwar als Alternative, ist aber nur begrenzt verfügbar.

Gleichzeitig wächst in Kyjiw das Interesse an einer eigenen Produktion. Gespräche mit den USA über eine mögliche Fertigung laufen weiter, auch ein Modell mit Montage in Deutschland steht im Raum. Parallel arbeitet die Ukraine mit europäischen Partnern an dem Projekt Freyja. Ein Prototyp könnte nach bisherigen Plänen in der ersten Hälfte 2027 fertig werden.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert