Finanzierungskrise der WHO kostet viele HIV Infizierte das Leben
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Finanzierungskrise der WHO kostet viele HIV Infizierte das Leben

Die weltweite Aids Bekämpfung steht nach dem Wegfall von US Geldern vor großen Herausforderungen. Besonders betroffen sind die Behandlung HIV infizierter Kinder und die Prävention. Nach Angaben von UNAIDS lebten im vergangenen Jahr fast 41 Millionen Menschen mit HIV, darunter 1,3 Millionen Kinder.

In der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden zwei große Abteilungen zusammengelegt und müssen nun mit 30 Prozent weniger Personal und mehr als 40 Prozent weniger Geld auskommen. Auch UNAIDS gerät unter Druck. Das Personal wurde dort bereits um über die Hälfte reduziert, das Programm soll angesichts der Finanzierungskrise der Vereinten Nationen bis 2027 auslaufen.

Der Mediziner Christoph Benn bezeichnete die Kürzungen als dramatisch und sagte, sie hätten vielen Menschen das Leben gekostet. Zugleich verwies er auf Fortschritte in Afrika. Dort sei die Sterblichkeit um 60 Prozent zurückgegangen, die Neuinfektionen um 40 Prozent.

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