Falkland Konflikt mit Rückendeckung von Trump
Argentiniens Präsident Javier Milei hat den Streit um die Falklandinseln neu angefacht und Anspruch auf die von Großbritannien verwalteten Inseln erhoben. In einer landesweit übertragenen Ansprache erklärte er, die Malvinas seien historisch und rechtlich argentinisch. Zugleich kündigte er eine Militärbasis auf Feuerland an und verhängte Sanktionen gegen britische und israelische Firmen, die in den Gewässern rund um die Inseln nach Öl suchen.
Milei verwies auf einen weltweiten Wandel und machte dafür auch US Präsident Donald Trump verantwortlich, der angekündigt hatte, die US Position im Konflikt zu überdenken. Trumps Äußerungen kommen Milei innenpolitisch entgegen, da die Regierung unter wirtschaftlichem Druck steht und im kommenden Jahr Wahlen anstehen.
Großbritannien wies die argentinischen Forderungen zurück. Die Regierung in London stellte klar, dass die Falklandinseln britisch bleiben, solange die Bewohner dies wollten. 2013 hatten sich die rund 3600 Einwohner in einem Referendum für den Verbleib im Vereinigten Königreich ausgesprochen. Gleichzeitig erhöht Buenos Aires den Druck auf Ölkonzerne und leitete rechtliche Schritte gegen Unternehmen ein, die mit einem Ölprojekt in der Region in Verbindung stehen.
