EZB setzt auf Blockchain: So soll sich Zentralbankgeld verändern
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EZB setzt auf Blockchain: So soll sich Zentralbankgeld verändern

EZB Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel spricht sich dafür aus, Zentralbankgeld direkt auf Blockchain Infrastrukturen zu bringen. Bei einer Rede auf dem Jackson Hole Symposium sagte sie, Zentralbanken sollten Distributed Ledger Technologie selbst nutzen und ihre Reserven on chain verfügbar machen.

Schnabel sieht Zentralbankgeld weiter als Grundlage für große Finanztransaktionen. Stablecoins hält sie dafür nicht für gleichwertig. Liegen Zentralbankreserven direkt auf einer Blockchain, könnten Transaktionen automatisiert und Sicherheiten effizienter verwaltet werden. Auch geldpolitische Maßnahmen ließen sich ihrer Einschätzung nach besser an eine stärker tokenisierte Finanzwelt anpassen.

Die EZB arbeitet bereits an zwei Projekten zur Einbindung von Zentralbankgeld in tokenisierte Finanzmärkte. Pontes soll als kurzfristige Lösung Distributed Ledger Plattformen mit den bestehenden Target Diensten verbinden und im September starten. Für die längerfristige Initiative Appia will die EZB bis 2028 einen Fahrplan vorlegen.

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