Expertenkommission zu Social Media legt Empfehlungen vor
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Expertenkommission zu Social Media legt Empfehlungen vor

Die Expertenkommission der Bundesregierung legt heute ihre Empfehlungen zum Kinder und Jugendschutz im Netz vor. Seit Herbst 2025 haben 18 Mitglieder aus Pädagogik, Wissenschaft, Medizin und Jura daran gearbeitet, wie sich Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt besser schützen lassen. Im Zentrum der Debatte steht vor allem die Frage nach Altersgrenzen für soziale Medien.

Die SPD hält an ihrem Vorschlag fest, soziale Medien für unter 14 Jährige zu verbieten. Für 14 bis 16 Jährige kann sie sich Jugendversionen ohne besonders suchtfördernde Funktionen vorstellen. Die Union lehnt ein pauschales Verbot ab und will differenzierte Altersgrenzen je nach Risiko der jeweiligen App. Zuständig für die Kontrolle soll die Bundeszentrale für Kinder und Jugendmedienschutz sein.

Einigkeit besteht darüber, dass Verbote nur funktionieren, wenn sie auch durchgesetzt werden. Als mögliche Lösung gilt die digitale Brieftasche EUDI Wallet, mit der das Alter per Smartphone bestätigt werden soll. Sie soll Anfang 2027 starten. Auch im Ausland gibt es bereits strengere Regeln, etwa in Großbritannien, Spanien, Frankreich und Australien.

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