Gemini folgt Claude und rechnet nach Rechenleistung ab
|

Gemini folgt Claude und rechnet nach Rechenleistung ab

Google stellt die Nutzung von Gemini künftig nicht mehr über starre tägliche Abfragen, sondern über die verbrauchte Rechenleistung ab. Maßgeblich sind dabei die Komplexität der Eingaben, genutzte Funktionen und die Länge der Chats. Einfache Prompts verbrauchen weniger Kontingent, während rechenintensive Aufgaben wie Deep Research oder die Generierung von Medien das Limit schneller aufbrauchen.

Die Limits werden alle fünf Stunden aktualisiert, sofern die wöchentliche Obergrenze noch nicht erreicht ist. Im Pro Abo steht die vierfache Kapazität des Standardzugangs zur Verfügung. Sollte das Kontingent vorzeitig erschöpft sein, wechselt das System automatisch auf ein kleineres Modell, sodass einfache Textaufgaben weiter möglich bleiben.

Zusätzlich führt Google ein neues Ultra Abonnement ein. Es richtet sich an Entwickler und professionelle Anwender, kostet rund 100 US Dollar im Monat und bietet die fünffache Kapazität des Pro Tarifs. Abonnenten erhalten außerdem ein KI Guthaben für zusätzliche Funktionen in Flow und Google Antigravity. Mit der Umstellung folgt Google einem Ansatz, den Anthropic bei Claude bereits länger nutzt.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert