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EU und Philippinen vereinbaren Freihandelsabkommen

Die Europäische Union und die Philippinen haben sich grundsätzlich auf ein Freihandelsabkommen verständigt. Nach Angaben von EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen müssen einzelne Punkte und technische Details zwar noch ausgehandelt werden, die Einigung gilt aber als wichtiger Schritt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten folgen.

Kern der Vereinbarung ist ein weitreichender Abbau von Handelsbarrieren. Mehr als 94 Prozent der Zolltarifpositionen sollen liberalisiert werden und damit mehr als 97 Prozent der Waren abdecken. Für europäische Unternehmen soll sich der Zugang zum philippinischen Markt verbessern. Auch für Agrarprodukte und erneuerbare Energien werden neue Möglichkeiten erwartet.

Zudem soll der philippinische Markt für öffentliche Aufträge erstmals für ausländische Bieter geöffnet werden. Das Abkommen umfasst außerdem Regeln zu Nachhaltigkeit, Schutzstandards, Energie und Rohstoffen. Die EU verweist auf ein bereits bestehendes Handelsvolumen von 17,6 Milliarden Euro im Warenhandel im Jahr 2025 und 10,3 Milliarden Euro bei Dienstleistungen im Jahr 2024.

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