EU Einigung: Fluggastrechte werden erweitert
Vertreter der EU Mitgliedsstaaten und des Europäischen Parlaments haben sich nach jahrelangen Verhandlungen auf eine Reform der Fluggastrechte verständigt. Die Entschädigungen für Passagiere bleiben unverändert: 250 Euro bei drei Stunden Verspätung, auf längeren Strecken und bei noch größeren Verzögerungen bis zu 600 Euro.
Neu ist, dass für die Änderung eines Namens auf dem Ticket keine Zusatzgebühr mehr verlangt werden darf. Auch Eltern sollen nicht extra zahlen müssen, wenn sie neben ihrem Kind sitzen wollen. Zudem sollen Fluggesellschaften es Passagieren künftig einfacher machen, ihre Entschädigung zu erhalten.
Nach Angaben der zyprischen Ratspräsidentschaft soll es außerdem nicht mehr vorgeschrieben sein, für ein Ticket eine App zu nutzen oder einen Online Account anzulegen. Das Europaparlament begrüßte die Einigung. Nun müssen Rat und Parlament noch zustimmen, bevor die Regeln in Kraft treten.
