Erneuter Abschiebeflug: Straftäter nach Afghanistan ausgewiesen
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Erneuter Abschiebeflug: Straftäter nach Afghanistan ausgewiesen

Aus Deutschland sind erneut 32 Männer nach Afghanistan abgeschoben worden. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden sie von Leipzig aus nach Kabul geflogen. Zuvor hatte es bereits mehrere ähnliche Flüge gegeben.

Bei den Betroffenen handelte es sich um Personen, die in Deutschland straffällig geworden waren, unter anderem wegen Tötungsdelikten, sexuellem Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, Handel mit Betäubungsmitteln und räuberischer Erpressung. Zwölf der Männer kamen aus Baden Württemberg, weitere aus Niedersachsen, Bayern, Nordrhein Westfalen und Schleswig Holstein.

Am Leipziger Flughafen versammelten sich nach Angaben eines dpa Reporters rund 35 Gegner der Abschiebung zu einer Mahnwache. Grundlage der Flüge ist eine direkte Vereinbarung mit den in Afghanistan herrschenden islamistischen Taliban. Kritik kam von der Linken, während sich der baden württembergische Justizminister Moritz Oppelt von der CDU positiv äußerte und von einem enormen Sicherheitsgewinn sprach.

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