Erdbeben in Kolumbien: Kritik an Präsident de la Espriella wächst
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Erdbeben in Kolumbien: Kritik an Präsident de la Espriella wächst

Nach dem Erdbeben in Kolumbien übernehmen Freiwillige und private Hilfsorganisationen vielerorts Aufgaben, die staatliche Stellen nicht leisten. In Pereira suchen Helfer mit bloßen Händen in den Trümmern eines eingestürzten Hotels nach Überlebenden. Nach Angaben vor Ort sollen sich dort 13 Menschen aufgehalten haben, als das Beben am Montagmorgen Ortszeit einschlug.

Gleichzeitig wächst die Kritik an Präsident Abelardo de la Espriella. Seine Regierung lehnt ausländische Rettungsteams zunächst ab und will nur Geld sowie Hilfsgüter annehmen. Hilfe wird nach Angaben aus dem betroffenen Gebiet zwar angeboten, doch viele Teams werden nicht zugelassen. Erst nach massiver Kritik durften einige Rettungskräfte einreisen, vor allem aus politisch nahestehenden Ländern wie den USA.

Vor Ort wird die Lage als chaotisch beschrieben. Kolumbien habe keine geordnete Amtsübergabe erlebt, zudem seien in Teilen des Katastrophenschutzes noch Personen aus der Vorgängerregierung tätig. Dadurch erschwere sich die Koordination der Hilfe in einer Phase, in der schnelle Unterstützung dringend gebraucht werde.

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