Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert den Südwesten Japans
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Südwesten Japans erschüttert. Nach ersten Berichten wurden Dutzende Menschen verletzt. In der besonders betroffenen Präfektur Kumamoto kam es zu zahlreichen Notrufen, außerdem wurden eingestürzte Gebäude und Brände gemeldet.
In rund 48.000 Haushalten fiel der Strom aus. Die nationale Wetterbehörde warnte zeitweise vor Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe. Das Bebenzentrum lag in der Region Kumamoto in zehn Kilometern Tiefe. Kurz nach dem ersten Beben folgten auf Kyushu starke Nachbeben.
Die Betreiber meldeten keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken. Auf mehreren Autobahnabschnitten wurden Sperrungen verhängt, der Bahnbetreiber JR Kyushu stellte den gesamten Zugverkehr ein, darunter auch Hochgeschwindigkeitsverbindungen.
