Energiegenossenschaften investieren weiter in die Energiewende und setzen auf Photovoltaik
Die 364 bayerischen Energiegenossenschaften im Genossenschaftsverband Bayern haben 2025 insgesamt leicht weniger umgesetzt als im Vorjahr. Ihre Umsatz und sonstigen Erlöse lagen bei 433,6 Millionen Euro nach 441,7 Millionen Euro im Jahr 2024. Besonders gut entwickelten sich Photovoltaik und Wärme, während die Windkraft deutliche Einbußen verzeichnete.
Die Erlöse der Photovoltaikgenossenschaften stiegen um 10,7 Prozent auf 43,3 Millionen Euro. Bei den Wärmegenossenschaften gab es ein Plus von fast 33 Prozent auf 18,6 Millionen Euro. Grund dafür waren unter anderem viele Sonnenstunden, eine lange Heizperiode sowie laufende Netz und Quartierserweiterungen.
Schwach fiel dagegen das Windjahr aus. Die Erlöse der Windenergiegenossenschaften sanken um 53,3 Prozent auf 3,3 Millionen Euro. Der Genossenschaftsverband Bayern sieht zugleich Chancen durch die kommunale Wärmeplanung und verweist auf 18 Neugründungen im vergangenen Jahr. Zugleich warnt der Verband vor politischen Änderungen, die Investitionen bremsen könnten.
