Energie und Lieferketten Schock bremsen globales Wachstum
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Energie und Lieferketten Schock bremsen globales Wachstum

Der Iran Krieg hat nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds die Weltwirtschaft durch höhere Preise und geringeres Wachstum aus dem Tritt gebracht. Besonders betroffen sind energieimportierende und ärmere Länder sowie Staaten mit geringen Reserven. Die Internationale Energieagentur spricht von der größten Unterbrechung der weltweiten Ölversorgung in der Geschichte des globalen Ölmarktes, auch das Angebot an Flüssigerdgas ist um rund 20 Prozent gesunken.

Die gestörte Straße von Hormus belastet vor allem Länder in Asien. Lieferketten, Schifffahrt und Luftverkehr sind beeinträchtigt, was Fracht und Versicherungskosten erhöht und Lieferzeiten verlängert. Betroffen sind auch die Halbleiterindustrie und die Produktion von Düngemitteln. Für Mineraliendünger werden seit Jahresbeginn Preissteigerungen von rund 30 bis 40 Prozent genannt.

Die OECD rechnet trotz der Belastungen 2026 noch mit einem globalen Wachstum von 2,9 Prozent, erwartet aber eine höhere Inflation. Für Deutschland haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose für dieses Jahr auf 0,6 Prozent gesenkt. Das Ifo Institut meldet zudem, dass neun von zehn Industriebetrieben mit zusätzlichen Belastungen rechnen.

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