Ende barbarischer Angriffe: Merz appelliert an Putin: Wir können sprechen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei seinem Besuch in Kiew aufgefordert, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Er verurteilte die russischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur als tägliche Kriegsverbrechen und sagte, Gespräche über ein Ende des Krieges seien möglich, aber erst, wenn die Waffen schwiegen.
Merz sprach in der ukrainischen Hauptstadt von barbarischen Angriffen auf die Zivilbevölkerung. Er betonte, dass Verhandlungen mit Moskau an diese Bedingung geknüpft seien. Die Ukraine bereitet sich nach seinen Worten auf den fünften Kriegswinter vor, während die russischen Angriffe auf die Energieversorgung andauern.
Bei seinem Besuch besichtigte Merz gemeinsam mit Wolodymyr Selenskyj die nach einem Drohnenangriff getroffene Akademie der Wissenschaften in Kiew. Dabei kam es erneut zu Drohnenalarm. Eine Brücke im Norden der Hauptstadt wurde bereits am Morgen getroffen.
