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DW-Nutzer über das Leben in Russland

In Russland verschärfen Treibstoffmangel, steigende Preise und schwächere Jobaussichten nach Einschätzung vieler Menschen die Alltagssorgen. Durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien ist die Kraftstoffversorgung in vielen Regionen eingeschränkt, an Tankstellen bilden sich teils lange Schlangen, und Preise steigen vor allem bei unabhängigen Anbietern deutlich. Gleichzeitig verzeichnet Rosstat für dieses Jahr einen durchschnittlichen Anstieg der Tankstellenpreise um 7,4 Prozent bei einer Inflation von 4,19 Prozent.

Auch am Arbeitsmarkt wächst die Unzufriedenheit. Zwar weist Russland offiziell eine Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent aus, doch auf Jobportalen sinken die Stellenangebote, während mehr Lebensläufe eingestellt werden. Beschäftigte berichten von geringeren Löhnen, Kurzarbeit, verspäteten Gehaltszahlungen und Entlassungen. Viele der befragten Menschen sehen kaum noch Perspektiven für die Zukunft und beschreiben stattdessen ein Klima aus Unsicherheit, Rückzug und wachsender gesellschaftlicher Spannung.

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