Drohnenanschlag: Bundesregierung macht Russland verantwortlich
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Drohnenanschlag: Bundesregierung macht Russland verantwortlich

Knapp vier Wochen nach dem versuchten Anschlag mit Sprengstoff Drohnen auf den Flughafen Leipzig Halle macht die Bundesregierung Russland für die Attacke verantwortlich. Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul erklärten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, an der Urheberschaft bestehe kein Zweifel.

Als Reaktion kündigte die Bundesregierung ein Bündel diplomatischer, wirtschaftlicher und restriktiver Maßnahmen an. Dazu gehören die Schließung des verbliebenen russischen Generalkonsulats in Bonn und des Kulturinstituts Russisches Haus in Berlin. Außerdem bestellte das Auswärtige Amt den russischen Botschafter ein und verschärft die Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige.

Auf EU Ebene will Deutschland weitere Personen und Organisationen mit Einreise und Vermögenssanktionen belegen. Zudem soll härter gegen die russische Schattenflotte vorgegangen werden. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Anschlag mit mindestens drei Drohnen vorbereitet wurde. Der Flughafen Leipzig gilt unter anderem als Transport und Logistikhub der NATO und als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.

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