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Drohnenalarm bei Leipzig: Welche Lehren werden gezogen?

Am Flughafen Leipzig/Halle ist mitten in der Nacht eine mit Sprengstoff präparierte Drohne entdeckt worden. Spezialisten der Bundespolizei konnten das explosive Flugobjekt entschärfen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem neuen Bedrohungsszenario und schloss eine Beteiligung fremder Mächte nicht aus. Er berief in Leipzig eine Lagebesprechung mit Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz ein.

Der Militär Experte Nico Lange sieht erheblichen Nachholbedarf bei der Drohnenabwehr in Deutschland. Er kritisierte, es fehlten Systeme, um langsam und tief fliegende Drohnen rechtzeitig zu erkennen, und verwies auf bessere Sensoren in der Ukraine. Dobrindt betonte dagegen, der Flughafen Leipzig/Halle sei mit Technik zum Erkennen und Abwehren von Drohnen ausgestattet.

Die Ermittlungen werden inzwischen von der Bundesanwaltschaft geführt. Sie verweist auf die besondere Bedeutung des Falls und spricht von einem schwerwiegenden Angriff auf die Transport und Logistik Infrastruktur in Deutschland. Bereits im Juli 2024 hatte es am Flughafen Leipzig/Halle einen Brandanschlag auf einen Frachtcontainer von DHL gegeben.

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