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Doris Dörrie und Frau Winkler: Sterbehilfe per Roboter?

Doris Dörrie greift in ihrem neuen Film „Frau Winkler verlässt das Haus“ die Fragen von Alter, Pflege und Sterbehilfe auf. Die Geschichte spielt in einer nahen Zukunft, in der Roboter den Alltag prägen und ein Pflegeroboter mit EOL Programm ältere Menschen begleiten soll. Dieses System sieht vor, dass der Roboter unter bestimmten Voraussetzungen auch Sterbehilfe leistet, wenn der Mensch das ausdrücklich wünscht und medizinische Kriterien erfüllt sind.

Im Zentrum steht eine ältere Frau, die nach einem Sturz nicht mehr allein zurechtkommt. Ihre Tochter kann die Pflege nicht dauerhaft übernehmen. Dörrie verbindet das Thema mit der Debatte über alternde Gesellschaften, selbstbestimmtes Sterben und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

Die Regisseurin sagt, sie wolle die Ambivalenz von KI zeigen und keine einfachen Gegensätze zeichnen. Zugleich verweist sie auf die wachsende Nähe zwischen Mensch und Maschine und fordert eine stärkere Regulierung von Künstlicher Intelligenz.

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