Deutschlands Schüler bei PISA so schlecht wie nie zuvor
Deutschlands Schülerinnen und Schüler haben beim internationalen PISA Vergleich so schlecht abgeschnitten wie noch nie. In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erreichten die getesteten 15 Jährigen 2025 die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Erhebungen und lagen sogar unter dem Niveau der ersten PISA Studie von 2000.
Rund ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland verfehlte in Lesen und Mathematik das von der OECD definierte Grundniveau, in den Naturwissenschaften galt das für etwa ein Viertel. Gleichzeitig lag der Anteil besonders leistungsstarker Schülerinnen und Schüler in allen drei Bereichen unter zehn Prozent. Deutschland blieb trotz der Verschlechterung ungefähr im OECD Durchschnitt, schnitt aber schwächer ab als mehrere andere Staaten.
Bundesbildungsministerin Karin Prien sprach von einem besorgniserregenden Befund. Studienleiter Samuel Greiff von der Technischen Universität München sieht historisch niedrige Kompetenzstände und verweist auf eine wachsende soziale Kluft. Besonders problematisch sei die Lesekompetenz, zudem halte ein Drittel der befragten 15 Jährigen Schule für eine Zeitverschwendung.
