Deutschland stockt Ebola Hilfe für Demokratische Republik Kongo auf
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Deutschland stockt Ebola Hilfe für Demokratische Republik Kongo auf

Deutschland hat seine Hilfe für den Ebola Kampf in der Demokratischen Republik Kongo aufgestockt und zusätzliche elf Millionen Euro zugesagt. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan sprach von einer dramatischen Lage. Innerhalb von drei Monaten haben sich nach Angaben der kongolesischen Regierung mindestens 4900 Menschen infiziert, 2325 Menschen sind gestorben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurde das Virus bereits in sechs Provinzen im Nordosten des Landes nachgewiesen, besonders betroffen ist Ituri. Deutschland liefert Ausrüstung, stellt mobile Labore bereit und schult Gesundheitskräfte. Erschwert wird der Einsatz durch bewaffnete Konflikte im Land, die den Zugang zu vielen Menschen behindern.

Auch die Europäische Union und die Vereinten Nationen weiten ihre Hilfen aus. Die EU stellt Ebola Schnelltests und Testgeräte im Wert von 2,5 Millionen Euro bereit. Die UN wollen weitere 30,5 Millionen Dollar zur Bekämpfung des Virus einsetzen.

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