Deutschland darf Elektrolyse in Dänemark mit 1,3 Milliarden Euro fördern
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro genehmigt. Mit den Mitteln sollen Unternehmen gefördert werden, die in Dänemark neue Elektrolyseure bauen und den erzeugten Wasserstoff in die Pipeline Danish Hydrogen Backbone 1 einspeisen. Von dort soll er an Abnehmer im deutschen Wasserstoff Kernnetz geliefert werden.
Die Beihilfen werden als direkte Zuschüsse je Kilogramm erzeugtem erneuerbarem Wasserstoff für höchstens zehn Jahre gewährt. Voraussetzung ist die Einhaltung der EU Kriterien für erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs. Insgesamt geht es um 1.000 Megawatt installierte Elektrolysekapazität und bis zu 10 Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff. Schätzungen zufolge könnten dadurch bis zu 55 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden.
Vergaben erfolgen über eine wettbewerbliche Ausschreibung unter Aufsicht der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt. Deutschland nutzt dabei das Instrument Auctions as a Service der Europäischen Wasserstoffbank. Die Mittel sollen im Rahmen der 2026 abgeschlossenen Auktion vergeben werden.
