Deutscher Bundestag: Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards bei der DFG
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat 2008 Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards verabschiedet. Nach Angaben der Bundesregierung beruhte die Entscheidung auf einem Prozess innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft. Die Standards sind seither ein entscheidungsrelevantes Kriterium bei der Begutachtung und Bewertung von Projekten.
2022 wurden die Standards um den Aspekt der Diversität erweitert. Für die Feststellung der Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft nutzte die DFG unter anderem die Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz Frauen Fördern aus dem Jahr 2006 sowie die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Jahr 2007.
