Deutlich mehr Erkrankte? Hirnforscher machen erschreckende Entdeckung bei NFL Profis
Eine neue Studie im British Medical Journal kommt zu dem Ergebnis, dass unter verstorbenen NFL Profis deutlich mehr Hirnveränderungen durch die degenerative Erkrankung CTE auftraten als bisher angenommen. Von 878 Spielern, die mindestens einmal in der NFL eingesetzt wurden und zwischen 2016 und 2021 starben, wiesen mindestens 25 Prozent eine solche Veränderung auf. Nach Hochrechnung der Forscher könnte der tatsächliche Anteil sogar bei bis zu 97 Prozent liegen.
CTE kann erst nach dem Tod durch eine Untersuchung des Gehirns festgestellt werden. Unter 235 gespendeten Gehirnen fanden die Forscher bei 215 Fällen Anzeichen der Erkrankung. Der Studienleiter Daniel Daneshvar verwies darauf, dass NFL Spieler zum Zeitpunkt ihres Todes häufiger von CTE betroffen seien als in früheren bevölkerungsbasierten Studien gezeigt worden sei. Die NFLPA forderte angesichts der Ergebnisse mehr Forschung und besseren Zugang zur Versorgung. Die NFL betonte, sie arbeite daran, den Sport sicherer zu machen und Kopfstöße zu reduzieren.
