Rettungskräfte suchen weiter: Im Erdbebengebiet La Guira riecht es nach Tod
|

Rettungskräfte suchen weiter: Im Erdbebengebiet La Guira riecht es nach Tod

Nach dem Erdbeben in Venezuela laufen die Rettungsarbeiten in La Guaira weiter, obwohl kaum noch Hoffnung auf Überlebende besteht. Mehr als 47.000 Menschen werden vermisst. Im Katastrophengebiet breitet sich der Geruch verwesender Leichen aus. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer bei 1450, rund 3200 Menschen wurden verletzt.

Im Einsatz sind rund 30.000 venezolanische Kräfte und 2700 Rettungsexperten aus 24 Ländern, darunter auch ein Team des Technischen Hilfswerks. Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez sagte, die Arbeiten würden nicht eingestellt, weil noch Überlebende geborgen worden seien. Experten zufolge sinken die Überlebenschancen nach 72 Stunden deutlich. Trotzdem gelang es internationalen Teams nach 86 Stunden noch, eine Sechzigjährige in Caraballeda zu retten.

Nach den Beben der Stärke 7,2 und 7,5 wurden mindestens 430 Nachbeben registriert. Rund 780 Wohnhäuser und 38 Krankenhäuser sind zerstört oder schwer beschädigt worden. Insgesamt sind mehr als 70.000 Familien auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert