Defizit trifft auf Dollarschwäche, Platin beschleunigt
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Defizit trifft auf Dollarschwäche, Platin beschleunigt

Platin hat am Freitag deutlich zugelegt und lag zeitweise bei 1.879,79 US Dollar je Feinunze, später wurden Notierungen um 1.890 US Dollar genannt. Der Preisanstieg fiel stärker aus als bei Palladium. Unterstützung kam vor allem von einem schwächeren US Dollar, der Käufe für Anleger außerhalb des Dollarraums erleichterte.

Zusätzlich stützte die angespannte Marktlage den Kurs. Der World Platinum Investment Council erwartet für 2026 das vierte Defizitjahr in Folge und rechnet mit einer Lücke von 297.000 Unzen. Die oberirdischen Bestände sollen bis zum Jahresende auf 1,747 Millionen Unzen sinken, während die industrielle Nachfrage um neun Prozent steigen dürfte. Auch Johnson Matthey sieht für 2026 eine Unterversorgung bei Platin. Mit Kursen knapp unter 1.900 US Dollar rückt diese Marke wieder in Reichweite.

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