Datenleck bei Revolut: Hacker fordern angeblich 10000 Bitcoin
Die britische Digitalbank Revolut hat sensible Kundendaten an eine gefälschte Behördenadresse herausgegeben. Betroffen sind nach Unternehmensangaben auch vollständige Transaktionshistorien, darunter Bitcoin Transaktionen. Zu den abgeflossenen Informationen zählen außerdem Namen, Geburtsdaten, Berufe, Adressen, Telefonnummern, Kopien von Ausweisdokumenten und Verifizierungsfotos.
Revolut erklärte, biometrische Gesichtsdaten seien nicht betroffen. Auch die IT Systeme und Kundengelder blieben demnach unversehrt. Das Unternehmen sprach von einer sehr begrenzten Zahl betroffener Kunden, nannte aber keine konkrete Zahl. Erst eine spätere Nachfrage bei der echten Behörde brachte den Betrug ans Licht.
Inzwischen haben die Angreifer erste Daten veröffentlicht, darunter Ausweisdokumente und Selfies des Tennisspielers Alexander Shevchenko sowie des Gamdom Chefs Felix Römer. In Berichten ist von einer Forderung über 10000 Bitcoin die Rede, bestätigt ist diese Summe jedoch nicht.
