Das wird sich wie ein Lauffeuer verbreiten.
Die sambische Regierung hat die RightsCon, eine weltweit führende Konferenz zu digitalen Grund und Menschenrechten, kurzfristig abgesagt. Die Organisatoren führten dies auf Druck aus China zurück. Tabani Moyo vom Media Institute for Southern Africa sprach von einer verpassten Chance für die Regierung, die Veranstaltung besser zu handhaben.
Die Absage veränderte auch das Programm zum Welttag der Pressefreiheit. Nach Angaben der UNESCO ist das vorgesehene Programm inzwischen angepasst, die weltweiten Gedenkveranstaltungen sollen virtuell stattfinden. Die Veranstaltung in Lusaka gilt damit eher als regionales Programm als als globale Konferenz.
Moyo warnte zudem vor Folgen über Sambia hinaus. Der Schritt könne sich seiner Ansicht nach auf dem afrikanischen Kontinent ausbreiten, weil Gesetze und Praktiken oft übernommen würden. Für Journalisten und Aktivisten in Sambia forderte er vor den Wahlen Sicherheitsgarantien, eine Reform der Gesetzgebung und mehr Unterstützung für Medienentwicklung.
