|

Cyberangriff in Berlin: 1,4 Millionen Daten nun im Darknet

Nach dem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung sind rund 1,4 Millionen Daten im Darknet veröffentlicht worden. Betroffen sind vor allem die Bau und die Verkehrsverwaltung. Unter den gestohlenen Informationen sollen Personalakten, behördliche Schreiben, Gehaltsabrechnungen und eingescannte Ausweispapiere sein.

Die Hackergruppe Rhysida hatte sich nach Angaben aus der Verwaltung vom 7. bis zum 14. August Zugriff auf die Daten verschafft. Zuvor hatte die Gruppe Berlin mit der Veröffentlichung der Informationen gedroht und ein Lösegeld von 30 Bitcoins verlangt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sagte, das Land werde sich nicht erpressen lassen.

Die Landesregierung rief Beschäftigte dazu auf, ihre Passwörter zu ändern. Zugleich richtete der Senat eine Koordinierungsstelle ein und nahm Kontakt zu Bundesbehörden auf. Nach Angaben der Wahlleitung ist die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September nicht betroffen.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert