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Chinas Spitzenforschung als politischer Hebel

China spielt in der Spitzenforschung weltweit eine führende Rolle und liegt im Nature Index 2025 in der Gesamtwertung klar vor den USA und Deutschland. Unter den zehn führenden Forschungseinrichtungen stammen neun aus China, nur Harvard aus den USA schafft es in diese Gruppe. Auch in den Naturwissenschaften sowie in mehreren angewandten Bereichen sind chinesische Einrichtungen vorn, lediglich in Health Science und Social Science liegen US Institutionen vor ihnen.

Der Aufstieg beruht nach Einschätzung von Fachleuten auf langfristigen Investitionen in Wissenschaft, Hochschulen und Großforschungsinfrastruktur. Die chinesische Führung will mit dem 15. Fünfjahresplan die eigenen Innovationsfähigkeiten weiter stärken und Wissenschaft, Technologie und Industrie enger verbinden. Zugleich sieht China Technologie als Mittel, um internationale Einflussräume zu schaffen.

Auch in der Raumfahrt wird der Wettbewerb mit den USA deutlich. China plant eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und bleibt beim Aufbau seiner Raumstation Tiangong auf Kurs. Gleichzeitig bleiben die wissenschaftliche Zusammenarbeit und der Zugang zu chinesischer Infrastruktur wie dem Radioteleskop FAST für deutsche Einrichtungen wichtig, auch wenn geopolitische Spannungen und Sicherheitsfragen die Kooperation zunehmend prägen.

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