Chinas Immobilienkrise: Geplatzte Träume auf der Meeresblumeninsel
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Chinas Immobilienkrise: Geplatzte Träume auf der Meeresblumeninsel

Haihuadao in der südchinesischen Provinz Hainan sollte als künstlich aufgeschüttete Inselgruppe mit zehntausenden Eigentumswohnungen Käufer anlocken, vor allem Rentner aus dem Norden des Landes, die dort den Winter verbringen wollten. Das Megaprojekt des inzwischen insolventen Immobilienkonzerns Evergrande war von großen Plänen geprägt, darunter ein Hotel mit 5000 Zimmern, ein Wasserpark, ein Zirkus und ein Vergnügungspark.

Heute gilt die Inselgruppe als Symbol für Chinas Immobilienkrise. Ein Teil der Anlagen wurde nie eröffnet, viele Flächen stehen leer oder verfallen. Rund 40 Hochhäuser wurden bereits wieder abgerissen.

Auf dem Wohngebiet sind zwar noch Läden und Restaurants zu sehen, doch vielerorts bleibt viel Leerstand. Eine Maklerin berichtet, dass die Preise zunächst stark gestiegen und später wieder gefallen sind. Wer die Wohnungen als Geldanlage gekauft habe, habe heute das Nachsehen. Wer sie selbst nutzen wolle, könne den Preisrückgang gelassener sehen.

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