Charles Hoskinson warnt: Ich vertraue euch Europäern nicht
Charles Hoskinson hat den geplanten digitalen Euro der Europäischen Zentralbank scharf kritisiert. Der Gründer von Cardano warnte bei einem UN nahen FinTech Event davor, dass eine staatlich kontrollierte Digitalwährung zur Diskriminierung bestimmter Vermögenswerte und Transaktionen genutzt werden könnte. Er forderte verbindliche rechtliche Grenzen für solche Systeme.
Hoskinson sagte, er vertraue den Europäern beim digitalen Euro nicht, weil damit seiner Ansicht nach Zahlungen und Vermögenswerte eingeschränkt werden könnten. Als Beispiel nannte er den Kauf von Benzin, bei dem eine Karte trotz ausreichendem Guthaben abgelehnt werden könne. Wer solche Befürchtungen für unbegründet halte, solle entsprechende Praktiken gesetzlich ausschließen.
Seine Kritik reiht sich in eine grundsätzliche Ablehnung bestehender Regulierungsmodelle ein. Hoskinson argumentiert, dass technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz, synthetische Biologie, Nanotechnologie und Blockchain schneller voranschritten als Gesetze und Institutionen. Statt vollständiger Deregulierung fordert er eine technische Regulierung mit klar definierten Zielen wie Verbraucherschutz, Betrugsprävention, Eigentumsrechten und Privatsphäre.
