Burnham als neuer Premier: Was das Amt inzwischen so schwierig macht
Andy Burnham wird heute von König Charles zum britischen Premierminister ernannt. Damit steht erneut ein Regierungswechsel an, der das Amt in einer Phase großer politischer Unruhe übernimmt. In den vergangenen zehn Jahren sind bereits sechs britische Premierminister zurückgetreten.
Ausgelöst wurde diese Entwicklung unter anderem durch den Brexit. David Cameron trat 2016 nach dem Votum für den EU Austritt zurück. Theresa May scheiterte später an der Umsetzung des Brexits, Boris Johnson verlor sein Amt wegen des Partygate Skandals. Auch Liz Truss und Rishi Sunak konnten sich nicht lange halten.
Zuletzt übernahm Keir Starmer die Regierung, nun rückt Burnham nach. Politische Beobachter verweisen auf den Druck durch Brexit Folgen, steigende Lebenshaltungskosten und eine veränderte Parteienlandschaft. Das traditionelle System aus zwei großen Parteien verliert an Stabilität, während Reform UK und die schwächer werdenden Tories das politische Umfeld zusätzlich verändern.
