Bundestag untersucht Vorfälle bei einem Parlamentsplanspiel mit Jugendlichen
Der Ältestenrat des Bundestags will Vorfälle bei dem Planspiel Jugend und Parlament auswerten und prüfen, ob Änderungen nötig sind. An dem Programm hatten mehr als 250 Jugendliche teilgenommen, die im Bundestag den Parlamentsbetrieb mit fiktiven Parteien und Fraktionen simulierten.
Nach Angaben aus dem Bundestag wurde ein Teilnehmer ausgeschlossen, nachdem er eine White Power Geste gezeigt haben soll. Außerdem kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Hotel der Teilnehmer. Die Bundestagspolizei wurde eingeschaltet.
SPD und Grüne hatten eine Untersuchung gefordert und kritisieren Vorfälle wie Beschimpfungen, Ausgrenzung und rassistische Ausfälle. Zugleich betonen beide Parteien, dass das Planspiel für die Demokratiebildung wichtig sei, fordern aber Reformen bei der Auswahl der Teilnehmenden.
