Brexit Bilanz: Frankfurt stärkt seine Rolle als Finanzplatz der EU
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Brexit Bilanz: Frankfurt stärkt seine Rolle als Finanzplatz der EU

Zehn Jahre nach dem Brexit zieht Frankfurt eine positive Bilanz. Nach der Entscheidung der Briten für den Austritt aus der EU verlagerten viele internationale Banken Teile ihres Geschäfts in die Mainmetropole, um weiter innerhalb des Binnenmarkts tätig sein zu können. Frankfurt profitierte dabei von der Europäischen Zentralbank, der Bundesbank und seiner dichten Bankenlandschaft.

Seit 2016 haben sich nach Angaben von Frankfurt Main Finance rund 60 Banken und Finanzinstitute in Frankfurt neu angesiedelt oder ihre Präsenz ausgebaut. Dadurch entstanden etwa 15.000 Arbeitsplätze, hinzu kamen mehr als 350.000 Quadratmeter neue Büroflächen. Das verlagertes Geschäftsvolumen beläuft sich inzwischen auf rund 1,3 Billionen Euro an Bankaktiva. Auch die öffentlichen Kassen profitierten: Seit dem Brexit sollen rund 2,5 Milliarden Euro zusätzliche Steuereinnahmen durch ausländische Banken entstanden sein.

Frankfurt hat damit seine Rolle als wichtiger Standort für Bankenaufsicht, Kapitalmärkte und internationale Finanzdienstleistungen ausgebaut. Zugleich bleibt London Europas führender Finanzplatz, während sich weitere Brexit Gewinne in Städten wie Paris, Amsterdam, Dublin und Luxemburg verteilt haben.

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