Bitcoin: Wann die Ruhe am Kryptomarkt wirklich kippt
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Bitcoin: Wann die Ruhe am Kryptomarkt wirklich kippt

Fünf Handelstage haben das makroökonomische Umfeld deutlich verändert. Nach dem Angriff jemenitischer Huthi Milizen auf zwei saudische Tanker stieg der Ölpreis auf über 98 US Dollar, zugleich kletterte die 30 jährige US Rendite auf 5,13 Prozent. Am Markt wird inzwischen eine Zinserhöhung eingepreist, wie es sie seit Juli 2023 nicht mehr gegeben hat. Bitcoin legte in derselben Woche dennoch um gut ein Prozent zu.

Brent verteuerte sich binnen fünf Handelstagen um 18 Prozent und liegt damit 35 Prozent über dem Monatsanfang. Auch der US Benzinpreis stieg wieder auf 4,09 US Dollar je Gallone. Die höheren Energiepreise wirken über Transport und Produktion auf die Kerninflation und verschieben den Spielraum der Notenbank.

Die 30 jährige Rendite notiert seit zwölf Handelstagen über fünf Prozent, die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung am 29. Juli stieg von 28 auf 38 Prozent. Bitcoin zeigte sich in diesem Umfeld robust und pendelte zwischen 65.600 und 66.400 US Dollar. Unterstützt wurde der Markt von Zuflüssen in US Spot ETFs sowie vom Bestand der Langzeithalter, der ein neues Allzeithoch erreichte.

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